Der Feld(berg)see



von Sven Lennartz | 17. Oktober 2010

Der Feldsee, manchmal Feldbergsee genannt, liegt auf rund 1100 Meter Höhe unterhalb von Seebuck und Feldberg. Das Gewässer ist einigermaßen kreisrund und wurde einstmals von einem Gletscher in den Fels gefräst. Der See ist bis zu 34,5 Meter tief, sein Wasser ist kalt und arm an Nährstoffen. Baden und Angeln sind nicht erlaubt, da es ein seltenes Unterwassergewächs zu schützen gilt – das Brachsenkraut. Das dunkle Auge ist von bis zu 300 Meter hohen Felsen umgeben. Man kann es in einer halben Stunde umrunden.

Und dies sind die herbstlichen Bilder der Tour:

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Natürlich regnete es heute. Und das bedeutete auf 1100 Metern Höhe bereits Mitte Oktober Schneeregen. Die weißen Wipfel sind im Hintergrund gut zu erkennen:

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Der See ist ein beliebtes Ausflugsziel. Allein geht man hier nie. Der See kann nicht mit dem Auto angefahren werden, aber es gibt Parkplätze in einigen Kilometer Entfernung.

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Überall ausgeschildert ist der Raimartihof, ein großes Gasthaus, hier treffen sich die Feldsee-Wanderer und Wandergruppen.

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Hohe Felsen umgeben den See:

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Die Tour heutige begann im Wintersportort Hinterzarten. Von Freiburg aus ist man mit der Höllentalbahn in 30 Minuten da.

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Hinterzarten Keßlerberg

Der Feldsee ist von Hinterzarten rund 8 Kilometer entfernt, der Feldberggipfel 13 Kilometer. Wie üblich ist alles gut ausgeschildert.

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Ein kleiner, wohl unbenannter Weiher nicht weit von Hinterzarten

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Zwischen dem Feldsee und Hinterzarten stößt man im Wald auf den Mathisleweiher. Er ist Teil des Eschengrundmoos, einer Moorlandschaft unter Naturschutz.

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Das Gebiet um den Feldberg ist abwechslungsreich, im Herbst farbenfroh und ziemlich steinig.

So sehen die Wege aus:

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Oder so:

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Ihr Ende fand die Tour auf dem Bahnhof Bärental. Der liegt auf 967 Meter Höhe und ist damit der höchste oder zumindest zweithöchste Bahnhof innerhalb Deutschlands.

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Blick in Richtung Bärental

(sl – 285)

Deine Meinung

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  • Peter Lennartz at 08:51

    Bilder vom See mit der Baumspiegelung sind einmalig schön.